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Fastenmethoden



Was ist Fas­ten?
Fas­ten ist ei­ne Aus­zeit für Kör­per, Geist und See­le und dient zur Re­ge­ne­ra­ti­on des gan­zen Men­schen. Es ist der frei­wil­li­ge Ver­zicht auf be­stimm­te Nah­rungs­mit­tel für ei­ne be­grenz­te Zeit. Ein Ver­zicht, der Sie geis­ti­ge Klar­heit, in­ne­re Frei­heit und Le­bens­freu­de ge­win­nen lässt.
Zu­dem ha­ben Sie die Chan­ce, durch die­se Wo­che den Ein­stieg in ei­ne ge­sün­de­re Le­bens­wei­se zu fin­den.

An allen Standorten führen wir immer zeit­gleich das „strenge“ Fas­ten nach Dr. Buch­in­ger und das „sanfte“ Ba­sen­fas­ten durch.



Das "stren­ge" Fas­ten nach Dr. Buch­in­ger
Die­se Me­tho­de wur­de vom Ma­ri­ne­arzt Dr. Ot­to Buch­in­ger nach dem Ers­ten Welt­krieg ent­wi­ckelt und spä­ter von Dr. Lütz­ner für die brei­te Öf­fent­lich­keit be­kannt ge­macht. Es ist für ge­sun­de Men­schen kon­zi­piert, die ei­nen sta­bi­len Kreis­lauf ha­ben und eher nicht auf Me­di­ka­men­te an­ge­wie­sen sind. Das klas­si­sche Fas­ten nach Dr. Buch­in­ger hat drei Pha­sen:
  • Die ers­te Pha­se be­ginnt be­reits zu Hau­se mit den Ent­las­tungs­ta­gen zur Vor­be­rei­tung des Kör­pers auf die be­vor­ste­hen­de Fas­ten­zeit. Da­bei re­du­zie­ren Sie die Nah­rungs­men­ge, ver­mei­den fett­rei­che Kost und es­sen statt­des­sen mehr Ost und Ge­mü­se. Kaf­fee, Al­ko­hol und Ni­ko­tin sol­lten im Vor­feld be­reits "aus­ge­schli­chen" wer­den. Vor allem der Entzug des Coffeins kann üble Kopfschmerzen verursachen oder sogar Migräne auslösen. Deshalb ist es besser, langfristig den Coffeingenuß zu reduzieren und schließlich ganz auszuschleichen. Auch im Ho­tel wer­den wir noch ei­nen ge­mein­sa­men Ent­las­tungs­tag durch­füh­ren, da­mit Sie auch men­tal aus­ge­ruht ins Fas­ten ge­hen.
  • Die zwei­te Pha­se lei­ten wir am Mon­tag­vor­mit­tag ein. Mit ei­nem Glau­ber-Cock­tail wird ei­ne gründ­li­che Darm­rei­ni­gung durch­ge­führt. In al­ler Re­gel ver­schwin­det da­durch das Hun­ger­ge­fühl. Da­nach ver­zich­ten Sie ganz auf fes­te Nah­rung. Wer ein erfahrener Fastender ist, kann auch bereits zu Hause die Darmreinigung durchführen und so die Fastenzeit verlängern. Andernfalls kann auch nach Ende der gemeinsamen Fastenwoche individuell weiter gefastet werden. Bitte keine Angst vor dem Glaubersalz! Es gibt mehrere Alternativen, die vor Ort besprochen werden. Für jeden wird sich der richtige Einstieg ins Fasten finden!
Die not­we­ndi­gen Mi­ne­ra­li­en und Vit­ami­ne neh­men Sie ab dann in fol­gen­der Form zu sich:
  • 2-3 l Was­ser oder Kräu­ter­tee über den Tag  ver­teilt
  • 1/4 l Frucht- oder Ge­mü­se­saft als Frühstück
  • 1/4 l Ge­mü­se­brü­he am Abend


 
Der Kör­per schal­tet nun in den Fas­ten­stoff­wech­sel um. Ab­ge­la­ger­te Schla­cken­stof­fe wer­den aus dem Bin­de­ge­we­be ent­fernt. Ge­för­dert wird die Aus­schei­dung von Gift­stof­fen durch den täg­li­chen Le­ber­wi­ckel, das Bürs­ten der Haut und durch Ein­läu­fe. Beim Fas­ten lin­dern sich vie­le chro­ni­sche Be­schwer­den, die  Selbst­hei­lungs­kräf­te wer­den ak­ti­viert. Haut und Mus­keln straf­fen sich, die Au­gen strah­len und der Teint wird klar und rein.



Die Wan­de­run­gen in der fri­schen Luft sta­bi­li­sie­ren den Kreis­lauf und hel­fen dem Kör­per beim Um­schal­ten von äu­ße­rer Nah­rung zur Er­näh­rung von in­nen aus den ei­ge­nen (Fett)- De­pots. Be­we­gung ist in der Fas­ten­wo­che äu­ßerst wich­tig, um das wert­vol­le Mus­ke­lei­weiß zu er­hal­ten.



  • Die drit­te Pha­se wird am Frei­tag durch das ge­mein­sa­me Fas­ten­bre­chen ein­ge­lei­tet. Tra­di­tio­nell wird hier­zu mit gro­ßer Acht­sam­keit ein rei­fer, sü­ßer Ap­fel ver­zehrt. Das lockt die Ver­dau­ungs­säf­te. Sie be­gin­nen wie­der fes­te Nah­rung in kleinen Portionen auf­zu­neh­men. Es braucht ungefähr drei „Auf­bau­ta­ge,“ um den Kör­per wie­der an die nor­ma­le Kost zu ge­wöh­nen.

Ein wichtiger Hinweis: Sollten Sie zu Beginn der unserer Fastenwoche ins strenge Buchingerfasten gehen und sich darin absolut nicht wohl fühlen, dann können Sie ganz leicht ins sanfte Basenfasten überwechseln.


Das sanfte Ba­sen­fas­ten
Das Ba­sen­fas­ten ist eine abgemilderte Form des Buchingerfastens. Was der Buchingerfaster in flüssiger Form zu sich nimmt, isst der Basenfaster in fester Form: statt Obstsaft eine Obstmüsli, statt Gemüsebrühe eine Gemüsesuppe.



Entwickelt wurde diese moderne Form des Fastens von der Heilpraktikerin Sabine Wacker. Hin­ter­grund des Basenfastens ist die Vor­stel­lung, dass in heu­ti­ger Zeit durch die vie­len in­dus­tri­ell her­ge­stell­ten Le­bens­mit­tel und das hek­ti­sche Le­ben der mensch­li­che Or­ga­nis­mus über­säu­ert ist. Die läs­ti­gen Fol­gen da­von sind chro­ni­sche Mü­dig­keit, Ver­dau­ungs­pro­ble­me und An­triebs­lo­sig­keit.

Um dem zu be­geg­nen wird im Ba­sen­fas­ten für ei­ne be­stim­me Zeit auf "säu­re­bil­den­de“ Le­bens­mit­tel ver­zich­tet. Da­durch soll sich ei­ne neue in­ne­re Ba­lan­ce ein­stel­len.

Säu­re­bild­ner sind z.B.:
  • Al­ko­ho­li­sche Ge­trän­ke, Soft­drinks, Co­la, Kaf­fee, schwar­zer Tee
  • Milch­pro­duk­te
  • Fleisch und Wurst
  • Mee­res­früch­te
  • Zu­cker
  • Ge­trei­de
 
Ba­sen­bild­ner sind z.B.: 
  • Obst
  • Trockenobst
  • Sa­la­t
  • Oli­ven
  • fri­sche Kräu­ter
  • Ge­mü­se
  • Man­deln
  • gutes kaltgepresstes Öl
     


Beim Ba­sen­fas­ten darf al­so all das ge­ges­sen wer­den, was ba­sisch ver­stoff­wech­selt wird. Es wird nicht ge­hun­gert. Ba­sen­fas­ten ist kein "stren­ges" Fas­ten. Es ist eher ei­ne Di­ät.

Die­se hat je­doch gro­ße Vor­tei­le:
  • Es er­laubt Men­schen, die täg­lich auf Me­di­ka­men­te an­ge­wie­sen sind, die Teil­nah­me an der Fas­ten­wo­che, da Buch­in­ger- und Ba­sen­fas­ten zeit­gleich durch­ge­führt wird.
  • Durch das ma­ß­vol­le Es­sen ver­lie­ren Sie auch im Ba­sen­fas­ten über­flüs­si­ge Pfun­de.
  • Der Darm wird ge­rei­nigt. Das macht den Men­schen fröh­lich und be­schwingt.



So sieht un­ser Ba­sen­tag aus:
  • Zum Früh­stück stellt sich je­der selbst ein Obst­müs­li zu­sam­men, das mit Tro­cken­früch­ten, Ro­si­nen und Erd­man­del­mus de­ko­riert wird.
  • auf die Wan­de­rung kann jeder Ge­mü­se­sticks mit­neh­men.
  • am Abend gibt es ei­ne war­me Ge­mü­se­sup­pe.



Das Bes­te am Ba­sen­fas­ten ist, dass die­se Art der Er­näh­rung pro­blem­los in den All­tag über­nom­men wer­den kann. Dann es­sen Sie mor­gens Obst­müs­li, mit­tags ei­nen kna­cki­gen Sa­lat und abends ein le­cke­res Ge­mü­se­ge­richt. Nach der Fastenwoche gehen Sie in einen 80/20 Prozent Modus über. Sie essen zu 80% basisch verstoffwechselte Nahrungsmittel und zu 20% sauer verstoffwechselte. Sie kön­nen wo­chen- und mo­na­te­lang in diesem Mo­dus blei­ben und dadurch zu ihrem Idealgewicht finden. Sie werden in unserer Woche tol­le Basen-Koch­bü­cher kennen lernen, die Sie für die­se ge­sun­de Le­bens­wei­se begeistern werden.



Auch den Teil­neh­mern, die aus dem stren­gen Buch­in­ger­fas­ten zu­rück­keh­ren, emp­feh­le ich, an­schlie­ßend diese überwiegend ba­si­sche Er­näh­rungsform als Grundlage Ihrer Ernährung zu wählen.